Tarnmuster bw

Flecktarn ist die Grundlage für die Tropentarn-Wüstentarnung der Bundeswehr[6], die T/78- und M/84-Tarnung des dänischen Militärs, einschließlich einer Wüstenvariante des dänischen Musters. Mehrere Varianten der Flecktarn-Tarnung werden auch vom russischen Militär verwendet, eine wird Sever (“Norden”) genannt, manchmal auch als Flectarn-D bezeichnet, während eine andere Variante Tochka-4 genannt wird. Andere Ländervariationen sind Japans Typ II Camouflage; [7] Typ 03 Plateau Tarnung, verwendet vom chinesischen Militär in Tibet[7] (und einigen russischen Spezialeinheiten); und eine städtische Variante, die von einigen Polizeieinheiten in Polen verwendet wird. [8] Eine in China hergestellte kommerziell erhältliche Variante mit 3 der 5 Farbbildschirme wurde von einigen Einheiten des kirgisischen Militärs verwendet. [9] 2016 wurden vom Forschungsinstitut für Material und Eigentum der Bundeswehr (WIWeB) Tests an einem neuen Muster namens Multitarn als möglicher Ersatz für Flecktarn durchgeführt. [5] Die deutsche Armee begann vor dem Zweiten Weltkrieg mit Tarnmustern zu experimentieren, und einige Armeeeinheiten verwendeten Splittermuster-Tarnung, die erstmals 1931 herausgegeben wurde. [2] Waffen-SS-Kampfeinheiten verwendeten ab 1935 verschiedene Muster. Viele SS-Tarnmuster wurden von Prof. Johann Georg Otto Schick entworfen. [3] Deutschland war einer der größten Innovatoren der militärischen Tarnung im Zweiten Weltkrieg, und eine vollständige Geschichte der deutschen militärischen Tarnung aus dem Zweiten Weltkrieg findet sich im gesonderten Artikel über Deutschland (Drittes Reich). Obwohl die westdeutsche Armee weitgehend unter der Schirmherrschaft der alliierten Nationen (insbesondere der Vereinigten Staaten und Großbritanniens) umgebaut und ausgebildet wurde, nahm sie dennoch schnell viele militärische Traditionen ihres Vorgängers auf, einschließlich eines gesunden Interesses an der Beschäftigung von Tarnuniformen. Zunächst experimentierten und modifizierten die Deutschen eine Reihe von Mustern aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, darunter Leibermuster, Sumpfmuster und Variationen des Wehrmachtssplittermusters.

Dennoch blieb die Mehrheit der deutschen Armee für die nächsten 25 oder mehr Jahre in Oliventropfen ausgestattet, in Übereinstimmung mit inoffiziellen NATO-Standards. 1976 entwickelte die Bundeswehr in Deutschland eine Reihe von Prototyp-Tarnmustern, die als Ersatz für die massive olivgraue “Moleskin”-Kampfuniform erprobt werden sollen. Mindestens vier unterschiedliche Tarnmuster wurden während des Bundeswehr-Truppenversuchs 76 getestet. Diese basierten auf Mustern in der Natur:[2] man wurde “Punkte” oder “Punkte” genannt; ein anderer wurde “Ragged Leaf” oder “Saw Tooth Edge” genannt; eine andere basierte im Winter auf Kiefernnadeln. [2] Flecktarn (deutsche Aussprache: [fl-kta-n]; “gefleckte Tarnung”; Flecktarnmuster oder Fleckentarn) ist eine Familie von 3-, 4-, 5- oder 6-farbenstörenden Tarnmustern, die am häufigsten das fünffarbige Muster ist, das je nach Hersteller aus dunkelgrün, hellgrün, schwarz, rotbraun und grünbraun oder braun besteht. Das originaldeutsche 5-Farben-Muster wurde für den Einsatz in gemäßigtem, gemäßigtem Waldgebiet in Europa entwickelt. Eine 3-farbige Variante namens Tropentarn (früher Wüstentarn) ist für Trocken- und Wüstenbedingungen gedacht; die Deutsche Bundeswehr trug sie in Afghanistan. Tatsächlich erfolgte die Einführung und Umsetzung einer allzweckübergreifenden Tarnuniform für die Bundeswehr erst Mitte der 1980er Jahre, als Flecktarnmuster offiziell zum Tarnmuster der Bundeswehr gewählt wurde.